Die Protestierenden kritisierten einem
IRIB-Bericht zufolge die geringen Dienstleistungen und schlechten
Sicherheitsbedingungen im Land. Sie forderten die Absetzung des
Provinzgouverneurs und einiger Sicherheitsverantwortlichen sowie die
Auflösung des Provinzrats in Mossul . In Sprechchören setzten sich die
Protestierenden zudem für die Bestrafung korrupter Personen ein.
Unterdessen
ist in der Provinz Al Anbar heute das Aufgangsverbot zu Ende gegangen,
allerdings sind in manchen Teilen der Provinz noch Streitkräfte der
Armee und Polizeieinheiten zu sehen.
Am Freitag waren verschiedene
Städte dieser Provinz Schauplatz von breiten Volksprotesten, bei denen
die Menschen Verbessserungen im Bereich der Dienstleistungen sowie die
Schaffung von Arbeitsplätzen und eine Begegnung mit der Korruption in
Ämtern und Behörden forderten.
Ministerpräsident Nuri al Maliki
hatte sich daraufhin am gestrigen Samstag verpflichtet, sämtliche
Forderungen der Demonstranten zu erfüllen.
26 Februar 2011 - 20:30
News ID: 228598
In Mossul haben Studenten, Dozenten sowie Universitätsangestellte gegen die miserablen Lebensbedingungen im Land demonstriert.