26 Februar 2011 - 20:30

In Mossul haben Studenten, Dozenten sowie Universitätsangestellte gegen die miserablen Lebensbedingungen im Land demonstriert.

Die Protestierenden kritisierten einem IRIB-Bericht zufolge die geringen Dienstleistungen und schlechten Sicherheitsbedingungen im Land. Sie forderten die Absetzung des Provinzgouverneurs und einiger Sicherheitsverantwortlichen sowie die Auflösung des Provinzrats in Mossul . In Sprechchören setzten sich die Protestierenden zudem für die Bestrafung korrupter Personen ein.
Unterdessen ist in der Provinz Al Anbar heute das Aufgangsverbot zu Ende gegangen, allerdings sind in manchen Teilen der Provinz noch Streitkräfte der Armee und Polizeieinheiten zu sehen.
Am Freitag waren verschiedene Städte dieser Provinz Schauplatz von breiten Volksprotesten, bei denen die Menschen Verbessserungen im Bereich der Dienstleistungen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine Begegnung mit der Korruption in Ämtern und Behörden forderten.
Ministerpräsident Nuri al Maliki hatte sich daraufhin am gestrigen Samstag verpflichtet, sämtliche Forderungen der Demonstranten zu erfüllen.